Bei einem Testbetrieb unter nominellen Teilchenflüssen lassen sich aber die Betriebseigenschaften und mögliche Veränderungen nur in ``Echtzeit'' studieren. Dies ist natürlich für die im späteren Experiment vorgesehenen Betriebszeiten im Labor nicht durchführbar.
Um also in kürzeren Zeitabschnitten die geplanten
Betriebszeiten zu simulieren, müssen die Alterungstests im
Labor beschleunigt werden. Dazu wird mit einer
Röntgenröhre bestrahlt, deren Photonenfluß ein Vielfaches
des später im Experiment auftretenden Teilchenflusses ermöglicht.
Als Maß für die simulierte Betriebszeit gilt dann
die auf der Anode pro Zentimeter akkumulierte Ladung. Für eine GEM-MSGC mit
einer Gesamtgasverstärkung von 4000, einer durchschnittlichen Betriebszeit
bei HERA-B von
und einem mittleren Teilchenfluß
von
ergibt sich eine Ladungsakkumulation
von ungefähr 5 mC/cm pro Betriebsjahr.