Bei dem Strahltest wurde die Effizienz bei einem Betrieb ohne und mit Magnetfeld von B = 0,85 T gemessen. Die Effizienz ist dabei definiert als das Verhältnis der Anzahl der registrierten Ereignisse in der GEM-MSGC zu der Anzahl der Triggersignale, die aus der Koinzidenz der drei Triggerszintillatoren abgeleitet wurden und das Auslesen der GEM-MSGC starteten.
In Abbildung 4.12 ist als Beispiel die Effizienz als Funktion der
Schwelle für den Betrieb in
Ar/DME (50/50), einer Driftfeldstärke von
= 6,7 kV/cm, einer
Kathodenspannung von -540 V und einer
Potentialdifferenz an der GEM-Folie von 540 V gezeigt. In der Experimentierhalle befand sich
auch ein Linearbeschleuniger, der
eine Menge hochfrequenter Störungen
verursachte. Die in Abbildung 4.12 eingezeichnete Schwelle
von 60 FADC-Einheiten entspricht der
oberen Grenze dieser eingefangenen Störungen ( pick up).
Diese Schwelle ergab sich aus einer Auswertung der jeweils letzten
Zeitbins der aufgenommenen Datensätze, in denen der
Detektorpuls bereits abgeklungen war.
Die Auslese erfolgte mit dem 8-Bit FADC DL401 [DL401],
der seinen maximalen Wert 255 bei einer Eingansspannung von
160 mV erreicht. Bei einem Verstärkungsfaktor des verwendeten
VV-50 Vorverstärkers [VV50] von 15 mV/fC entsprechen
60 FADC-Einheiten einem Wert von 2,5 fC bzw. 16000 Elektronen.
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Bei der Schwelle von 60 FADC-Einheiten lag die Effizienz der GEM-MSGC im Betrieb ohne und mit Magnetfeld bei 98 %. Dies galt auch für die Zählgasmischung Ar/DME (80/20).
Es gibt also keine Einschränkungen der Funktionalität der GEM-MSGC bei einem Betrieb im Magnetfeld!