Bei der verwendeten GEM-MSGC handelte es sich um einen Detektor mit den in Kapitel 4.2 beschriebenen Aufbau und Abmessungen und sogenannter Einzelstreifenauslese. Dabei wurden insgesamt 36 nebeneinanderliegende Anodenstreifen ausgelesen. Die von VV50-Vorverstärkern [VV50] verstärkten Signale wurden von 9 Modulen des 4-Kanal 8-Bit FADCs DL401 [DL401] verarbeitet. Die Steuerung der Auslese sowie die Analyse und das Speichern der Daten auf Festplatte erfolgte wiederum auf einem Macintosh-Computer und dem Programm ``FADCReadout&Ana'' [Feu].
Die eingebaute GEM-Folie (#39) besaß quadratische Löcher
(Kupferlochdurchmesser 140
m, Kaptonlochdurchmesser 80
m), die mit
einem Wiederholabstand von 200
m in Reihen angeordnet waren. Betrieben wurde die GEM-MSGC mit einer Mischung aus Argon und
Dimethylether (DME). Um die Eigenschaften verschiedener
Mischungsverhältnisse (50/50 und 80/20) zu studieren, wurden
die beiden Gaskomponenten vor Ort gemischt.