Abbildung 4.11 zeigt in einer Draufsicht den mechanischen Aufbau, der zwischen die beiden Pole des Magneten geschoben wurde. Die GEM-MSGC befand sich auf einem schwenkbaren Arm, der die Drehung um einen wohldefinierten Winkel erlaubte. Da durch die Drehbewegung der Detektor immer ein bißchen aus dem Strahl gefahren wurde, konnte dies durch Verschieben der GEM-MSGC längs des Armes ausgeglichen werden.
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Um die Flugbahn der Positronen zu bestimmen und ein
Triggersignal zum Auslesen des Detektors abzuleiten, wurden
drei Szintillatoren aufgestellt und in Koinzidenz geschaltet.
Jeweils 30 cm vor und hinter der GEM-MSGC befanden sich zwei
Detektoren aus szintillierenden Fasern. Diese Detektoren waren
noch unbestrahlte Testdetektoren aus der Faserforschung (siehe
Kapitel 3). Es wurden hier jeweils sieben
nebeneinanderliegende Straßen ausgelesen, die einen
Wiederholabstand von 0,370 mm besitzen. Damit erhält man eine
Breite der aktiven Fläche von jeweils 2,7 mm, die somit
deutlich kleiner als die aktive Fläche in der GEM-MSGC war. Hier
wurden nämlich 36 Anodenstreifen ausgelesen, und bei einem
Anodenwiederholabstand von 0,3 mm erhält man hier eine Breite
von 10,8 mm.
2 m hinter diesem Aufbau befand sich ein weiterer
Szintillator mit einer Fläche von (20
20)
.
Für die Bestimmung der Effizienz der GEM-MSGC wurde eine
Koinzidenz aller drei Szintillatoren verlangt.
Bei einem Betrieb mit Magnetfeld muß berücksichtigt werden,
daß der Positronenstrahl ebenfalls im Magnetfeld abgelenkt
wird. Nun fliegt der Positronenstrahl nicht mehr senkrecht durch die GEM-MSGC. Um wieder
einen senkrechten Durchgang des Positronenstrahls durch den Detektor zu
erreichen, muß die GEM-MSGC um den Ablenkwinkel des Strahls gedreht werden. Der
Ablenkwinkel des Positronenstrahls im Magnetfeld wurde durch Verschieben des zweiten
Szintillators zu
ausgemessen. Dieser Wert wurde immer beim
Betrieb mit Magnetfeld als neuer Nullpunkt der Winkelskala
angesetzt.