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Meßergebnisse für die Kombination von szintillierenden und klaren Fasern

Bei den Messungen an den szintillierenden beziehungsweise den klaren Fasern wurde jeweils die andere Faserkomponente nicht bestrahlt. Für die tatsächliche Lichtausbeute des Gesamtsystems müssen natürlich die Strahlenschäden an beiden Komponenten berücksichtigt werden.

Abbildung 3.20 zeigt die Lichtausbeute als Funktion der Bestrahlung, wobei hier sowohl szintillierende als auch klare Fasern bestrahlt wurden. Es wurde nur der Detektor aus Kuraray SCSF-78M Fasern benutzt und für die Auslese die Lichtleiter von Kuraray und PolHiTech verwendet.

Abbildung 3.20: Anzahl der gemessenen Photoelektronen als Funktion der Strahlendosis bei szintillierenden und klaren Fasern.
\includegraphics [width=.7\textwidth]{Bilder/SzintFasern/sz.+kl.fasern-vergl.eps}

Nach einer Bestrahlung, die drei Betriebsjahren entspricht, sank bei einem System aus Kuraray SCSF-78M und Kuraray Clear Fibre die Lichtmenge von 6,1 auf 2,4 Photoelektronen.
Bei der Kombination aus Kuraray SCSF-78M und PoliHiTech PolifiOP-2-120 wurden nach anfänglich 4,3 Photoelektronen nach der gleichen Bestrahlung zunächst nur 1,7 Photoelektronen gemessen. Nach der Erholung der klaren Fasern stieg die Lichtmenge sogar auf 2,9 Photoelektronen an.


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Malte Hildebrandt
2001-06-11