Bei dem Betrieb von HERA-B wird bei einer Ereignisrate von
40 MHz eine Teilchenflußdichte von
2
erwartet, wobei
der radiale Abstand vom Strahl ist. Durch die radiale Abnahme
wird auch die Strahlenbelastung aufgrund der integrierten Teilchenraten
nach außen hin abnehmen. Dies soll
bei den Untersuchungen im Labor berücksichtigt werden.
Im Akzeptanzbereich des Inneren Spurkammersystems erwartet man eine Strahlenbelastung von 1 Mrad/a (10 kGy/a). Dies ist der Bereich, in dem sich die szintillierenden Fasern befinden.
Die klaren Fasern werden im Bereich der optischen Kopplungen an die szintillierenden Fasern einer Stahlenbelastung von 300 krad/a und im Bereich der optischen Kopplung an die Photomultiplier von 4,5 krad/a ausgesetzt sein.
Für die Messungen wurden die Fasern mit einer
-Quelle der
Firma BASF [IsoLab] bestrahlt. Die Strahlenschäden
werden verursacht durch die beim Zerfall ausgesandten Photonen
mit Energien von 1,173 und 1,333 MeV. Die Dosisleistung
beträgt dabei in 5 cm Abstand 690 Gy/h, in 17 cm 170 Gy/h
und in 100 cm noch 10 Gy/h (1 Gy = 100 rad).
Die Abstände der Fasern von der Quelle und die Dauer der
Bestrahlung wurden so gewählt, daß die Strahlendosis
Vielfachen der bei HERA-B erwarteten Jahresdosis entspricht.
Die szintillierenden Fasern wurden dazu in einem Abstand von
5 cm bestrahlt. Die Dosis von 1 Mrad (äquivalent 1 HERA-B-Jahr) wurde so in 14,5 h akkumuliert.
Die 3 m langen klaren Fasern wurden in einer Spirale mit
Abständen zwischen 5 cm und 100 cm um die Quelle ausgelegt,
so daß die Dosiswerte für ein HERA-B-Jahr in 4,5 h
akkumuliert wurden.
Die Messung der Lichtausbeute wurde jeweils 2 h nach Beendigung der Bestrahlung durchgeführt.