Im Standardmodell werden die neun möglichen Kopplungen in
der Cabibbo-Kobayashi-Maskawa-Mischungs-Matrix
(CKM-Matrix)
[Cab63], [Kob73] zusammengefaßt:
Eine Forderung im Standardmodell besagt, daß die Mischungsmatrix
unitär sein muß, das bedeutet:
Durch die Unitaritätsbeziehung und die Unbeobachtbarkeit der Quarkphasen reduziert sich die Zahl der unabhängigen Parameter der CKM-Matrix auf 4. Diese können interpretiert werden als drei Mischungswinkel der drei Quarkgenerationen untereinander und einer komplexen Phase.
Diese Phase ist die einzige Möglichkeit, CP-Verletzung in
natürlicher Weise in das Standardmodell einzubauen. Für
diesen Fall einer komplexen CKM-Matrix sind die Kopplungen von
Quarks und Antiquarks nicht gleich, und es werden sowohl eine
Zustandsmischung als auch direkte CP-Verletzung
vorausgesagt.
Mit den experimentell beobachteten kleinen Mischungswinkeln
hat sich als Näherungsform der CKM-Matrix die Wolfenstein-Parametrisierung [Wol83] mit den vier reellen und
unabhängigen Parametern
und
durchgesetzt:
Die Wolfenstein-Parametrisierung ist eine Entwicklung in
bis zur
Ordnung
und zeigt deutlich
die hierarchische Struktur der einzelnen Elemente.
Da
klein ist, zeigt die Wolfenstein-Parametrisierung,
daß die Diagonalelemente ungefähr 1 und
die Nichtdiagonalelemente dagegen klein sind.
Da der Parameter
für die CP-Verletzung innerhalb des
Standardmodells verantworlich ist, gilt im folgenden das
Interesse der Bestimmung dieses Parameters.
Aus
und
erhält man jedoch nur eine gemeinsame Beziehung für
und