Abbildung 3.10 zeigt einen Blick in die Kiste mit dem
Meßaufbau zum Testen der Faserdetektoren. Hinter einer Abschirmung aus Blei wird
der Testdetektor aus szintillierenden Fasern mit einer Strontium-Quelle
bestrahlt. Das Szintillationslicht wird über 3 m lange klare Fasern, die in
einem großen Bogen verlegt sind, zum Photomultiplier geleitet. Dort werden
alle sieben klaren Fasern, die jeweils eine 3er-Straße des Detektors auslesen, auf
einen Pixel des Photomultipliers gekoppelt.
Unter dem Testdetektor befinden sich zwei weitere
Szintillatoren, die zur Ableitung eines Triggersignals für die Auslese
dienen.
|
Um zu vermeiden, daß Umgebungslicht von den Fasern eingefangen wird oder auf den Photomultiplier trifft, befand sich der gesamte Aufbau in einer lichtdichten, mit schwarzem Samt ausgekleideten Kiste.
Damit beim Wechsel von Testdetektoren oder klaren Fasern nicht das Licht der Raumbeleuchtung die UV-empfindlichen Farbstoffe der grünen Fasern zerstört, wurden die Lampen im Labor mit einem Rotfilter abgedeckt. So wurde auch vermieden, daß beim Öffnen der Kiste durch das Auftreffen von kurzwelligem Licht auf die Photokathode hohe Photoströme ausgelöst wurden. Bereits wenige Minuten nach Schließen der Kiste waren die Anregungen der Photokathode abgeklungen, und die Messungen konnten durchgeführt werden.