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Mit den Angaben der Hersteller über die primäre Lichtausbeute, die
Abschwächungslängen von klaren und szintillierenden Fasern und den
Erfahrungswerten von Kopplungsverlusten, läßt sich die für den
Laborteststand erwartete Anzahl Photoelektronen
abschätzen:
 |
(3.5) |
mit
-
= Anzahl der primär emittierten Photonen.
Bei einem Faserdurchmesser von 0,5 mm ergeben sich nach Abzug des
nichtszintillierenden Cladding-Materials und Gewichtung
mit dem mittleren Durchmesser
des
Einheitskreises noch 3
(0,5 - 0,06) cm =
1,04 cm szintillierendes Material. Bei einem mittleren
Energieverlust
= 1,8
können also
0,187 MeV zur Erzeugung des Szintillationslichtes umgesetzt
werden. Mit einer Lichtausbeute von
8000 Photonen/MeV bei
blauen Fasern werden folglich
1490 Photonen bei dem Durchgang eines
minimalionisierenden Teilchens erzeugt.
Für grüne Fasern ist die Lichtmenge mit
7100 Photonen/MeV geringer, so daß hier nur
1320 Photonen erzeugt werden.
-
= Trapping-Effizienz für
double cladded szintillierende Fasern,
= 0,0535
-
= Steigerung der Lichtausbeute, die
durch Verspiegeln der Enden der szintillierenden Fasern des
Detektors erreicht wird (siehe Abschnitt 3.8.3). Der im Rahmen
dieser Arbeit bestimmte Wert ist
= 1,75.
-
= Abschwächung durch Absorption in
den szintillierenden Fasern.
Mit einer Abschwächungslänge von
= 4 m und einer
Länge der szintillierenden Fasern von 0,4 m erhält man eine
Transmission von
=
= 0,91.
-
= Abschwächung durch Absorption in
den klaren Fasern.
Die Länge der klaren Fasern beträgt 3 m, und so ergibt sich
bei einer Abschwächungslänge
= 10 m eine
Transmission
=
= 0,74.
-
= Effizienz der optischen
Kopplung.
Durch die Kopplung der szintillierenden Fasern an die klaren
und die anschließende Kopplung der klaren Fasern an den
Photomultiplier geht
= 0,8 quadratisch
in Gleichung (3.5) ein.
-
= Quanteneffizienz der Photokathode.
Für eine Bialkali-Photokathode beträgt die
Nachweiswahrscheinlichkeit für blaues Licht ungefähr 20 %
und für grünes Licht ungefähr 10 %.
Mit diesen Zahlen erwartet man bei den Labortests folgende
Anzahl von Photoelektronen:
= 11,9 für Fasern, die im blauen
Wellenlängenbereich emittieren.
= 5,3 für Fasern, deren Emission im grünen
Wellenlängenbereich liegt.
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Malte Hildebrandt
2001-06-11