Bei den Messungen im Labor wurde der 16-Kanal-Photomultiplier
R5900-M16 H6568 [Ham97a] der Firma Hamamatsu
verwendet. Dieser PM besitzt eine quadratische Frontfläche
mit 4
4 separaten Photokathoden. Jede dieser Kathoden
hat eine aktive Fläche von (4
4)
.
Zum Ankoppeln der klaren Fasern diente ein Plexiglasblock, der
auf die Frontfläche des Photomultipliers gedrückt wurde und an den zu den
Photokathoden korrespondierenden Stellen Bohrungen für die
Lichtleiter besaß (Abbildung 3.9).
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Da das Ziel der Labormessungen einzig die Lichtausbeute und
nicht die Spurrekonstruktion war, wurden sieben Lichtleiter,
also sieben 3er-Straßen eines Testdetektors, zu einem Bündel
zusammengefaßt und auf einen PM-Pixel geleitet. Dieses
Bündel hat einen Durchmesser von 3,6 mm und paßt damit gut
auf einen Pixel von (4
4)
. Aufgrund der
engen Winkelbegrenzung durch die Geometrie der
für das Auslesen aufgebauten Triggerszintillatoren wurde jedoch
sichergestellt, daß nur bei Teilchen ausgelesen wurde, die
nahezu geradlinig eine 3er-Straße durchflogen haben (siehe Abschnitt 3.6.2).
Damit wurde nur die Lichtausbeute aus einer 3er-Straße, also drei szintillierenden Fasern gemessen.